Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
Schwedisch: Ängskovall | Englisch: Common Cow-wheat | Familie: Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae)
Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
Botanische Illustration: Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense), auf Schwedisch 'Ängskovall'.
Der Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense), schwedisch Ängskovall, überzieht moosige Waldbeerenböden mit seinen blassgelben Röhrenblüten.
Als Halbschmarotzer (Hemiparasit) betreibt er zwar selbst Photosynthese, zapft jedoch mit kleinen Saugorganen (Haustorien) die Wurzeln von Fichten und Heidelbeersträuchern an, um Wasser und Mineralsalze zu gewinnen.
Botanisches Profil & Merkmale
- Botanischer Name: Melampyrum pratense
- Schwedischer Name: Ängskovall
- Englischer Name: Common Cow-wheat
- Pflanzenfamilie: Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae)
- Blütezeit: Juni – August
- Reifezeit: August – September
- Typischer Standort: Nadelwälder, Moosböden & Heidelbeerbestände
- Verwendung & Status: Wildflora (Halbparasit)
Fragen & Antworten zur Pflanze
Warum ist der Wachtelweizen ein Halbschmarotzer?
Er besitzt grüne Blätter zur Photosynthese, entzieht aber Nachbarpflanzen über Wurzelsaugorgane zusätzliche Nährstoffe.
Wie verbreiten sich die Samen der Pflanze?
Ameisen tragen die Samen in ihre Nester, da diese ein nahrhaftes Ölkörperchen (Elaiosom) besitzen.
Welche Blütenfarbe hat Ängskovall?
Blassgelb bis zitronengelb, meist paarig nach einer Seite gewendet.
Ist die Pflanze essbar?
Leicht giftig (enthält Aucubin) und für den Verzehr ungeeignet.
Wann ist die Blütezeit?
Juni bis August.
Verursacht die Pflanze Schäden an Bäumen?
Nein, der Entzug ist minimal und beeinträchtigt ausgewachsene Bäume nicht.